Willkommen im Herbst

Charakterisierung Lena Brücker

Die Entdeckung der Currywurst, ist eine Novelle von Uwe Timm aus dem Jahr 1993, die Novelle handelt von Lena Brücker die sich am Ende des Zweiten Weltkrieges in den Bootsmann Hermann Brücker verliebt hatte.In der Geschichte gibt es zwei Lena Brückers und zwar eine Ältere die im Altersheim lebt und eine jüngere die am ende des Zweiten Weltkriegs lebt.

Die alte Lena Brücker lebt Mittlerweile im Altersheim in Harburg [S.13 Z.31]
,sie arbeitete als Köchin in ihrer Imbissbude die sie nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gekauft hatte [ab S.162]. Die schon ältere Lena hat dünne graue Haare [S.14 Z.1-3.] und ihre Augen waren nicht mehr blau sondern milchig [S.14 Z.4-5], Lena ist blind und kann trotzdem Stricken [S. 14 Z.10-13]. Lena Brücker scheint auch nicht auf den Punkt zu kommen, da sie dem Erzähler nicht nur erzählt wie sie die Currywurst entdeckt hat, nein sie erzählt ihm über ihre Affäre und kurz über ihren Mann.

Die Junge Lena, die am Ende des zweiten Weltkrieges lebt, die Junge Lena geht gerne ins Kino [S.20 Z.6-9] wenn nicht gerade das Licht ausfällt. Sie hat zwei Kinder aber mit denen hat sie wohl kein gutes Verhältnis da sie zwar während des Krieges an sie denk aber im laufe der Geschichte kein Kontakt mit denen hat. Außerdem scheint sie kein guten Kontakt mit ihrem Mann Gary Brücker zu haben[S.156-158]. Lena scheint auch nicht gerne jemanden zu verlieren, da sie Hermann Bremer nichts vom Ende des Weltkrieges Erzählt [S.91 Z.9-11]. Nachdem Bremer erfuhr , dass der Krieg vorbei ist, ging er aus der Wohnung und kam nie wieder. Lena ist eine Person die gerne an ihre verlorene Liebe zurück denkt, so dachte sie immer wieder an Bremer so auch im Treppenhaus wo sie dann, stolperte und ihr zuvor getauschten Curry und den Ketchup fallen ließ [S.179-180].

Lena ist eine sehr starke Frau, die nur Ungerne Menschen verlieren möchte aber wenn sie die verliert versucht sie ihnen nicht hinterher zu rennen. Zu dem versucht sie zu helfen auch wenn es jemand ist den sie erst eine bzw. zwei Nächte kennt. In meinen Augen ist sie eine Sympathische Figur, da sie gegen den Krieg ist und versucht Menschen zu helfen.
26.11.15 13:55


Interview mit Bremer

Interview mit Bremer:

J=Journalist B=Bremer

J: Guten Tag, Heer Bremer wie geht es ihnen?

B: Ganz gut.

J: Ok lass uns über die Gemeinsame Zeit zwischen ihnen und Lena reden. Wie haben Sie sie kennengelernt?

B: An einem Abend im Kino. Ich hatte Urlaub in Brauschweig und war grad aufm Weg zurück nach Oslo und ich wollte meine Eltern noch in Hamburg besuchen.

J: Wie kam es dazu, dass sie in Lenas Wohnung übernachteten?

B: Es kam eine Bomben Warnung daraufhin wurden wir in einen Bunker geschickt und lernten uns dort näher kennen. Später gingen wir zu ihr. Sie machte uns Essen und Kaffee. Ich schlief dort und wollte am nächsten Morgen weiter. Ich entschied mich bei ihr zu bleiben und dass Risiko zu ertragen erwischt zu werden.

J: Warum sind sie bei Lena geblieben und haben dadurch Fahnenflucht begangen?

B: Ich ging zum Treffpunkt, wo ich mich mit einigen Volksturmmännern getroffen habe. Dann hat der Ausbilder erzählt was passiert wenn der Panzer auf einen zukommt und dass wir uns unser eigenes Grab schaufeln. Dass hatte mir Angst gemacht, so dass ich mich entschieden habe wegzugehen und wieder zurück zu Lena zu gehen.

J: Wie war das Leben bei Lena Brücker? Und wie war es als Fahnenflüchtiger zu Leben?

B: Das Leben bei Lena war eigentlich gut, aber nachdem das Radio kaputt ging wurde mir sehr schnell langweilig und langsam verzweifelte ich. Ich dachte wie es nun wäre aufm Schlachtfeld zu sein, denn an einem Tag wurde ich fast entdeckt und da blieb dann mein Herz stehen und ich dachte es wäre aus. Am letzten Aufenthalts Tag bin ich dann vollkommen durchgedreht, als ich von Lena erfuhr, dass der Krieg schon längst vorbei ist.

J: Was ging in diesem Zeitpunkt in ihnen vor?

B: Ich war zum einen enttäuscht von Lena, dass sie mir nichts erzählt hat. Zum anderen war ich froh, dass sie mir nichts erzählt hatte, da ich wahrscheinlich sofort rausgerannt wäre und die Gefahr da gewesen wäre trotzdem noch getötet zu werden. Ich war natürlich auch froh, dass das grauen ein Ende hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Wut aber größer und ich brauchte erstmal eine Auszeit um das alles zu verdauen.

J: Danke für das Interview und für ihre Zeit.

In Zusammen Arbeit mit User139
18.12.15 12:15


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